Über mich

„Yoga bedeutet nicht tun, Yoga bedeutet leben.“

Es gibt wohl keinen Satz, der besser beschreiben könnte, was Yoga für mich ist: Mein Lebensweg. Ich habe in Zürich Philosophie und Literatur studiert, weil ich mich für Menschen und ihre Geschichten interessiere, weil ich wissen will, was Menschen antreibt und wie sie in Harmonie zusammen leben könnten. Zu dieser Zeit kam ich mit dem Yoga in Kontakt, weil ich mich philosophisch immer weiter Richtung Osten bewegte und schliesslich über den Buddhismus bei der Yogaphilosophie landete. Ich wusste schnell: Das ist es. Im Yoga vereint sich alles, was mich für mich ausmacht: Das geistige (Er-)Forschen und der körperliche Weg, der an meine Jugendzeit, die mit Tanz ausgefüllt war, anschliesst. Ich war angekommen.

Bald kam in mir der Wunsch auf, das, was mir in meinem Leben so viel Sinn und Tiefe gab, auch weiterzugeben. Noch während meines PhD-Studiums absolvierte ich meine erste Yogalehrerausbildung und begann zu unterrichten. Ich habe seit da viele wunderbare Lehrer kennenlernen dürfen, von denen ich viel lernte. Das erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit. Ich habe dabei das Glück, auf der Matte auch vielen Schülern zu begegnen, die mein Leben bereichern, mit und von denen ich ebenfalls viel lernen darf. Das erfüllte Gefühl nach einer Yogastunde ist unbeschreiblich.

Ich habe auf meinem Weg viele Yogastile kennengelernt, habe Ausbildungen in diversen Stilen gemacht und aus jedem Neues und Bereicherndes für mich mitgenommen. Der Weg wird weiter gehen, denn leben heisst für mich lernen, wachsen, mich entwickeln. Aus allem, was ich gelernt habe, entwickelte ich meinen persönlichen Stil, ein Stil, der weit weg von jeglicher Dogmatik immer von Freude, Achtsamkeit für dein eigenen Körper und Geist und dem Wunsch nach Tiefe und Weiterkommen geprägt ist. Wichtig ist für mich: Der Yoga passt sich dem Menschen an, nicht umgekehrt. Deswegen starten wir da, wo wir sind, mit dem, was wir haben, und schauen, wo die Reise hinführt. Es geht nicht darum, möglichst spektakuläre Stellungen einzunehmen, sondern die eigenen Möglichkeiten und Grenzen zu erfahren und damit zu spielen.

Es ist ein wunderbarer Weg, den ich mit Herzblut, Hingabe und Liebe gehe. Mich inspiriert dabei immer wieder neu die Erfahrung, dass ich mit jedem Mal auf der Matte mehr über mich und das Leben lerne, was ich dann von der Matte ins Leben hineintragen kann. Und: Ich freue mich, wenn ich Menschen dabei begleiten darf, diesen Weg auch zu gehen und dabei ihre Erfahrungen zu machen.

Mein Ausbildungsweg findet sich
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